BE KIND TO YOURSELF - liebevoll in Unternehmen

Unternehmen, die nach neuen Wegen für die Entfaltung ihrer Mitarbeitende suchen? Ja, es gibt sie, die Unternehmen, die nicht auf der Leitung stehen, die ihre Arbeitskräfte ermutigen und dazu inspirieren, selbstbestimmt und selbstverantwortlich zu handeln.


In diesem Gastblog stellt Björn Krause die Kampagne #BeKindToYourself des Health-Startups detoxRebels bei Vodafone vor.


Nichts ist unmöglich. Wenn du es wirklich willst.

Wenn du nur fest genug daran glaubst und hart am Erreichen deiner Ziele arbeitest, dann soll angeblich alles möglich sein, absolut alles. Nun, wenn auch du das glaubst, dann versuche jetzt bitte mal, an deinem Ellenbogen zu lecken. Das kannst du noch so sehr wollen. Und so richtig fest daran glauben. Hilft nur nicht.


Die Ellenbogen lassen sich dagegen prima beim Sport einsetzen, oder im Job. Vor allem dort. Auf dem Weg nach oben nämlich. Jeder von uns kennt bestimmt wenigstens eine Person, die das so macht. Oder gehörst du vielleicht sogar selbst zu den Leuten, die mit allen Mitteln ihr Ziel verfolgen. Wobei sich hier die Frage stellt, ob dies wirklich das eigene Ziel ist. Oder eines, von dem man glaubt, es erreichen zu müssen. Viele Menschen fragen sich nicht, woher sie kommen oder wohin sie gehen – sondern wie viele Bonusmeilen sie auf dem Weg bekommen. (Du kannst jetzt übrigens mit den Verrenkungen aufhören. Es geht wirklich nicht!)


In einem Unternehmenssystem, das geprägt ist durch Druck und Hierarchie, spielt es am Ende kaum noch eine Rolle, ob er irgendwann da ist, dieser Erfolg, oder eben nicht. Irgendwann fühlen wir uns nicht mehr wohl in unserer Haut, spüren eine innere Leere. Und werden krank. Ob nun in Beziehungen, Freundschaften oder eben Arbeitsverhältnissen:

Menschen, die uns bewerten, die Erwartungen an uns haben und auch noch Anordnungen machen, denen gefälligst Folge zu leisten ist, fügen uns die schwersten Verletzungen zu, die es überhaupt gibt.

Weil damit die beiden wichtigsten Grundbedürfnisse eines Menschen gleichzeitig verletzt werden: Der Wunsch nach Zugehörigkeit und Verbundenheit sowie das Bedürfnis nach Autonomie und eigenen Gestaltungsmöglichkeiten – kurz: Freiheit. Wer dich bewertet, der zertrennt das Band, das euch verbindet. Wer dir genau sagt, was du machen sollst (Vorgesetzte) und dir dafür am Ende etwas verspricht (Geld) oder dich sogar bestraft (Kündigung), wenn du etwas nicht erreicht hast, macht dich zu seinem Objekt. Dann hast du keine Chance, das zu tun, was aus dir heraus kommen möchte.


Das alles führt dazu, dass man sich irgendwann nicht mehr mag, dann geht es einem mit sich selbst nicht gut. Und wer mit sich selbst nicht glücklich ist, der kann auch nicht mit anderen froh werden – nicht mit Teammitgliedern, nicht im Freundeskreis, nicht in Beziehungen. Der ist dann so unglücklich, dass er sich selbst belohnen muss dafür, dass er das alles aushält. Das ist der Punkt, wo sich Menschen neue Schuhe kaufen, in Affären stürzen, Schnaps trinken. Diese Ersatzbefriedigungen sind nicht gut. Nicht für den Einzelnen, nicht für die Gesellschaft.


Mitarbeitende brauchen einen tieferen Sinn, keinen Kickertisch

Soweit die schlechte Nachricht. Die gute lautet: Wir können da raus, und zwar alle! Wenn wir uns nicht mehr als Objekte für andere zur Verfügung stellen. Wenn wir liebevoller mit uns selbst umgehen. Die Unternehmen sollten damit beginnen, Hierarchien flacher zu gestalten, mehr Verantwortung von den Führungskräften auf das Team zu übertragen und ihnen einen größeren Gestaltungsspielraum einzuräumen. Funktionieren kann das allerdings nur mit Mitarbeitenden, die auch wirklich selbst etwas gestalten wollen und dafür auch Verantwortung übernehmen. So etwas lässt sich nicht anordnen.


Das Schöne ist: Es gibt sie, die Unternehmen, die nicht auf der Leitung stehen. Firmen wie Vodafone zum Beispiel, die ihre Arbeitskräfte ermutigen und dazu inspirieren, selbstbestimmt und selbstverantwortlich zu handeln. Zusammen mit detoxRebels hat der Digitalisierungskonzern 2021 die Initiative #BeKindToYourself gestartet, die ihre Belegschaft das komplette Jahr hindurch mit zahlreichen und namhaften Expert:innen begleiten wird. Dabei werden die Mitarbeiter:innen dazu eingeladen, Zeit für sich zu nehmen, sich etwas Gutes zu tun, liebevoller mit sich umzugehen und ihr Wohlbefinden zu steigern. Die Schwerpunkt-Slogans dabei lauten: #BeKindToYourBrain, #BeKindToYoursoul, #BeKindToYourBody.


„Corona, soziale Einschränkungen, Homeoffice – da ist gesundes Selbstmanagement wichtiger denn je“,

sagt Bettina Karsch, Personal-Geschäftsführerin von Vodafone Deutschland. „Und nach Corona? Die Arbeitswelt wird noch flexibler, freier und selbstbestimmter – zumindest bei Vodafone. Umso wichtiger, dass wir mit unseren Mitarbeitenden vertrauensvoll umgehen und so eigenverantwortliches Arbeiten fördern. Und sie auch mit Angeboten rund um Geist, Körper und Seele unterstützen. "


Lass nicht zu, dass du immer bequemer wirst und träge. Und am Ende sogar krank. Sorge dafür, dass du liebevoller mit dir umgehst.

Das Beste daran ist: Wer das lernt, der geht auch mit anderen Menschen liebevoll um. Der ist ein Vorbild. Und trägt dazu bei, eine neue Welt zu erschaffen.



Über detoxRebels:

Als detoxRebels dürfen wir Unternehmen zu einer gesunden Unternehmenskultur begleiten und Mitarbeiter:innen für den gesunden Lifestyle begeistern. Dabei beraten wir unsere Kund:innen bei ihrer Strategie und setzen mit führenden Gesundheits-Experten unseres Netzwerks verschiedene Aktionen um. Ziel ist es, Menschen mit unserer Leidenschaft anzustecken und das Feuer, das in uns brennt, in anderen zu entfachen: überraschend anders, unterhaltsam und rebellisch.


Mit unserem Podcast "Rebellisch Gesund" möchten wir mit verschiedenen Expert:innen Menschen Mut machen und zu Verhaltensänderungen inspirieren. Hier war u.a. Gerald Hüther bereits zu Gast, um über "Liebevoll jetzt" zu sprechen.


Inspiriert durch Gespräche mit Gerald Hüther und der Liebevoll.jetzt-Initiative laden wir Unternehmen ein, neue Wege zu gehen, um die Entfaltung ihrer Mitarbeitenden und einen liebevollen Umgang mit sich selbst sowie anderen zu fördern: #BeKindToYourself.


Jonas Höhn, Gründer von detoxRebels


-> Zur Website von detoxRebels



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