Geheimtipp für eine innere Verwandlung, die auch in schwierigen Zeiten gelingt

Aktualisiert: März 16

Menschen können sich verändern, sogar sehr grundlegend, jedenfalls dann, wenn sie es auch selbst wollen. Wie aber kannst Du wieder mit all den lebendigen Anteilen und Bedürfnissen in Kontakt kommen, die Du bisher die ganze Zeit so tapfer unterdrückt hast, um so optimal wie möglich zu funktionieren und alle Anforderungen zu erfüllen?



Es könnte ja sein, dass Du ab morgen etwas anders machen möchtest. Freilich nicht so, dass es Dir anschließend noch schlechter geht als heute, sondern besser, deutlich besser!

Dann habe ich eine frohe Botschaft für Dich:

Menschen können sich verändern, sogar sehr grundlegend, jedenfalls dann, wenn sie es auch selbst wollen.

Und etwas anderes ausprobieren wollen wirst Du nur, wenn es Deiner inneren Natur besser entspricht als das, was Du bisher alles so gemacht hat. Wenn Du Dich durch das Neue wieder lebendiger und glücklicher fühslt, als das bisher der Fall war. Wie aber kannst Du wieder mit all den lebendigen Anteilen und Bedürfnissen in Kontakt kommen, die Du bisher die ganze Zeit so tapfer unterdrückt hast, um so optimal wie möglich zu funktionieren und alle Anforderungen zu erfüllen?

Also ganz konkret und praktisch: Was könnte in Dir den Wunsch wecken, den morgigen Tag anders zu verbringen als so viele Tage bisher? Und zwar so, dass Du endlich wieder mit Deinen ehemals vorhandenen, dann aber zunehmend unterdrückten, abgespaltenen und verdrängten Bedürfnissen wieder in Kontakt kommst. Mit Deiner ursprünglich einmal so sehr ausgeprägten Entdeckerfreude zum Beispiel. Oder mit Deiner unglaublichen Gestaltungslust, mit Deiner Sinnlichkeit, Deiner Offenheit und Deinem Einfühlungsvermögen, auch mit Deinem tiefen Bedürfnis, Dich um etwas zu kümmern und Verantwortung für etwas zu übernehmen.

Auch wenn Du es nicht gleich glauben magst, es gibt einen sehr einfachen und sofort umsetzbaren Weg dorthin, wo Du Dich wieder als Gestalter Deines eigenen Lebens spüren kannst. Als jemand, der nicht immer nur muss oder darf, sondern der selbst etwas will und das dann auch macht, egal, was die anderen dazu sagen. Und es ist so leicht:

Es würde völlig ausreichen, wenn Du, egal wie alt Du schon geworden bist oder wie oft und wie sehr Du Dich im Leben schon verrannt hast, einfach ab jetzt etwas liebevoller mit Dir selbst umzugehen versuchst.

Einfach nichts mehr zu tun, was ihnen selbst nicht gut tut, ist das Geheimnis aller glücklichen Menschen.

Ob Du Dich dafür entscheidest, fortan etwas liebevoller zu Dir selbst zu sein, lässt auch nicht viel Raum für endlose Selbstgespräche. Entweder Du entschließt Dich dazu und probierst es zumindest einmal aus. Oder auch nicht.

Das bleibt einzig und allein Dir überlassen, ist Deine Entscheidung und die hängt auch in keiner Weise davon ab, ob andere das ebenfalls tun. Allerdings wirst Du, sobald Du damit beginnst, etwas liebevoller mit Dir selbst umzugehen, sehr schnell bemerken, dass Du Dich dann auch selbst lieber magst.

Und wer sich selbst zu mögen beginnt, fängt an, die Welt und die anderen Menschen mit anderen Augen zu betrachten: eben auch liebevoller.

Und wer das erlebt, wird sich fortan darum bemühen, sein Zusammenleben mit diesen anderen Personen etwas liebevoller zu gestalten. Meist wirkt das ansteckend und die anderen versuchen es dann ebenfalls. Was dann mit ihnen und in ihnen geschieht, wie sie fortan unterwegs sind, was sie künftig tun und vor allem lassen, ist allerdings etwas ganz anderes als das, was wir so leichthin „Veränderung“ nennen. Das ist eine Verwandlung. So eine sich von Mensch zu Mensch ausbreitende Verwandlung brauchen wir dringend, damit wir unseren Verstand nicht länger einsetzen, um der Verwirklichung unserer lieblosen Vorstellungen nachzujagen, sondern ihn endlich für die Bewahrung der Vielfalt des Lebendigen auf unserem Planeten einsetzen.

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